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HISTORIE

Teil 1: Die Geschichte des Ortes Bonndorf

 

Von Bonndorf, dem kleinen Ort nahe dem Bodensee, ist erstmals am Dreikönigstag des Jahres 800 die Rede. Damals erhielt das Kloster Sankt Gallen Dinkel geschenkt, den der erste namentlich bekannte Bonndorfer, Otmund, liefern musste. Doch das Dorf ist wohl 200 Jahre älter und wurde als Rodungssiedlung, wie uns der Name "Baumdorf" verrät, von Sernatingen, dem heutigen Ludwigshafen aus gegründet.

 

Die Herren von Bonndorf, die über den Boden und die Kirche verfügten und wohl auf einer Burg am Ortsausgang Richtung Walpertsweiler gewohnt haben, wie uns ein Flurname verrät, erscheinen erstmals anlässlich der Gründung Salems 1134 namentlich. Luitfrid, Werner und Ripert von Bonndorf waren ebenso Zeugen der Gründung wie Luitfrid Walpoto, wohl ein Glied der Gründungsfamilie von Walpertsweiler. 1169 wurde auch der erste Pfarrer des Ortes, Helmut, erwähnt. Vielleicht geht der Bau des Bonndorfer Kirchturms auf diese Zeit zurück. Wenig später muss Bonndorf in den Besitz der seit 1148 genannten Herren von Hohenfels gekommen sein, deren Stammburg auf Bonndorfer Gemarkung lag. 1408 starb die Familie im Mannesstam aus, die Herrschaft wurde unter die Erben geteilt.

Das Wappen von Bonndorf

 

In der Folgezeit setzte sich das Überlinger Spital in Bonndorf fest. 1423 erwarb das Spital von Ulrich von Ems und seiner Frau Anna von Hohenfels unter anderem 8 Höfe in Bonndorf. 1479 verkaufte Berengar von Landenberg dem Spital Überlingen die Herrschaft Hohenfels, zu der neben der Burg Hohenfels und dem Haldenhof unter anderem die Dörfer Bonndorf und Nesselwangen und der Weiler Walpertsweiler wie auch das Patronat über die Kirchen gehörte. Wenig später erhielt das Spital auch das Patronatsrecht über die Kirche zu Walpertsweiler, die bald Bonndorf eingegliedert wurde.

 

Das Überlinger Spital verwaltete Bonndorf durch ein eigenes Spitalamt. Diesem standen im Ort selbst der Ammann als Vorsitzender des Dorfgerichts mit den Dorfrichtern sowie die Dorfpfleger als Verwalter des dörflichen Vermögens zur Seite. Im Bauernkrieg schloss sich Bonndorf den aufständischen Bauern an. Anlässlich des Blutgerichts zu Sernatingen 1525 fallen auch zwei Bonndorfer Namen. Seiner Lage an der Heerstraße von Stockach nach Salem wegen hatte Bonndorf unter Truppendurchzügen zu leiden. Die Kirche, zur Ruine geworden, musste 1667/68 wieder hergestellt werden. Die Burg Hohenfels brannte 1643 nieder. 1803 kam Bonndorf an Baden, aus dem Spitalamt wurde die Gemeinde Bonndorf.

 

Der Überlinger Teilort Bonndorf heute

Trotz Abwanderung vieler Bewohner wuchs die Bevölkerung. Die Kirchenerweiterung von 1837 trug dem Bevölkerungswachstum Rechnung. 1961 erhält der Kirchturm ein neues Glockengeläut. Die Gemeinde Bonndorf wurde 1975 Überlingen zugeschlagen und ist seither ein Teilort der Stadt. Im Jahre 2000 konnte Bonndorf als eine der ältesten Landgemeinden in der Region auf 1200 Jahre bewegter Geschichte zurückblicken.

 

Mit Unterstützung der Stadt, des Landes und des örtlichen Fördervereins wurde 2008 der neue Bürgersaal eingeweiht, welcher nun Mittelpunkt des Dorflebens ist.

 

 

 

 

 

Teil 2: Die Geschichte des Bonndorfer Fußballs

 

Das runde Leder rollt in Bonndorf nicht erst seit der Gründung des heutigen FC Bonndorf im Jahre 1972. Schon Anfang der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts gab es unter der Leitung von Pfarrer Peter Frank die DJK (Deutsche Jugend Kraft) Bonndorf. Als Sportplatz diente damals eine Wiese am Langenbach, genau dort wo sich auch heute noch das Sportgelände befindet.

 

Nach dem 2. Weltkrieg begann dann im Jahre 1947 die zweite Episode in Bonndorfs Fußballgeschichte.

Die Mannschaft der DJK im März 1933

 

Unter dem Namen SV Bonndorf wurden über mehrere Jahre hinweg zahlreiche Freundschaftsspiele mit teilweise guten Ergebnissen absolviert. Die Mannschaft nahm in den folgenden Jahren auch dreimal an der Verbandsrunde teil. Personelle Probleme zwangen den Verein an Ende der Saison 1950/51 den Spielbetrieb einzustellen.

 

Als zu Beginn der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts eine größere Zahl einheimischer Spieler in umliegenden Vereinen Fußball spielte, wurde der Wunsch nach einer eigenen Mannschaft immer stärker. Nach umfangreichen Vorarbeiten insbesondere von Fritz Kammer und Siegfried Walter traf man sich am 20.5.1972 im Gasthaus „Adler“ in Bonndorf zur Gründungversammlung eines neuen Bonndorfer Fußballvereins, welcher FC Bonndorf heißen sollte. Erster Vorsitzender wurde Franz Natterer, der zuvor auch schon dem Nachkriegsverein SV Bonndorf vorstand.

 

Der FC im Gründungsjahr 1972

Noch in der Gründungsversammlung wurde dem neuen FC Bonndorf von der Gemeinde ein Gelände am Langenbach für den Spielbetrieb zur Verfügung gestellt. Ferner unterstützte die Gemeinde den neu gegründeten Verein bei der Anschaffung der Grundausstattung. In den folgenden Wochen wurde das zur Verfügung gestellte Gelände in Eigenarbeit in einen Fußballplatz umgewandelt. So konnte am 17.9.1972 das erste Punktspiel der Vereinsgeschichte gegen den FC Zoznegg ausgetragen werden, welches 2:2 endete.

 

 

Vom 11. bis 13. Juni 1982 feierte der FC Bonndorf sein 10jähriges Bestehen mit einem Festbankett, Fußballturnier und Tanzveranstaltung. Eine besondere Attraktion war das Fußballspiel zwischen der Gründungself und der aktiven Mannschaft, welches trotz intensiver Bemühungen der Aktiven keinen Sieger fand.

 

Völliges Neuland betrat der FC Bonndorf im Jahre 1988 mit der Gründung einer Fußballdamenmannschaft, die bis Ende der 90er Jahre ununterbrochen an Verbandsspielen teilnahm. Am 28.11.1989 erfolgte die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister (e.V.).

1991 wurde eine Gymnastikabteilung gegründet. Den Abstieg aus der Kreisliga B im Frühjahr 1992 kompensierte die erste Mannschaft mit der Vizemeisterschaft und dem sofortigen Wiederaufstieg 1993.

 

Spielermangel sowohl beim FC Bonndorf als auch beim SV Hödingen zwangen beide Vereine zur Zusammenarbeit und zur Gründung der SG (Spielgemeinschaft) Bonndorf-Hödingen. Ab der Verbandsrunde 1993/94 meldete die SG eine erste und eine zweite Mannschaft für den Spielbetrieb. Gespielt wurde bis zur Saison 1999/2000 abwechselnd in Bonndorf und in Hödingen. Juristisch blieben beide Vereine in dieser Zeit eigenständig. Die Spielgemeinschaft bestand bis 2000.

Die Mannschaft in der Saison 2007/08

 

Seit der Saison 2000/01 nimmt die erste Mannschaft des FC Bonndorf wieder eigenständig an der Verbandsrunde teil.

 

 

Texte: Klaus Herzog, Denis Kleinmann & Sebastian Noe

 

 

 

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